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Zapfurääguwandrig

Geschätzte Kunden

Diesen Samstag werden wir bei der fantastischen Zapfurääguwandrig in Bürchen am Stand Nr. 3 zu finden sein. Geniesst einen herrlichen Tag im Wallis. Sichert Euch ein Billet beim Tourismusbüro von Bürchen.

Wir freuen uns auf Euch !!

Eurer cave-biber Team

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Wein & Sein 2018

Geschätzte Kunden

Und wieder durften wir bei schönstem Walliser Wetter einen unvergessen schönen Tag mit Ihnen verbringen. Es ist uns jedes Jahr eine Freude Ihnen so für die Treue zu danken.

Herzlichst

Ihr cave-biber Team

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Gourtmetfahrt Wine & Dine vom 14. April 2018

Gourmetreise mit cave biber – Salgesch

 

 

 

 

 

 

 

Samstag 14. April 2018

Und wieder war die Gourmetfahrt ein voller Erfolg. Die Landschaft mit den Massen Schnee hat uns ins Staunen gebracht und die kulinarischen Genüsse von Gaumen-Zauber haben uns vergessen lassen dass durch 2 Lawinenniedergänge unser Zielort Disentis dieses Jahr für uns nicht erreichbar war.

Wir danken unseren Mitreisenden für diesen wunderschönen Tag, und hoffen, Euch auch im nächsten Jahr wieder begrüssen zu dürfen.

Ihr cave-biber Team

 
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Jahresbericht 2017

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden

Der Alkoholkonsum in der Schweiz ist relativ konstant. Innerhalb dieser Konstanz ist der Weinanteil von Jahr zu Jahr geringer. Da stellt sich natürlich schon die Frage warum dem so ist.

Vor 200 Jahren war der Wein noch ein Grundnahrungsmittel und allein der Kanton Zürich verfügte damals über eine Rebfläche wie die ganze Schweiz heute. Die Erträge in jener Zeit waren wesentlich geringer und starken Schwankungen unterworfen. In einer Chronik fand ich folgenden Satz: “…haben sie drei bis vier Maas Wein zu sich gezwängt”. Da wurde also tüchtig gebechert denn in jener Gegend wird das Maas mit 1.62 Litern angegeben. Die Alkoholgehalte lagen irgendwo zwischen 6 – 8 Volumenprozent und die Weinqualität war sicherlich auch so, dass man ihn zu sich zwängen musste. Man stelle sich nur mal vor, dass heute noch Beamtengehälter in Naturalien wie Wein ausbezahlt würden.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Reblaus und der echte wie falsche Mehltau als Krankheiten eingeschleppt und führte zum Untergang dieser Kultur. Gegenmittel waren zwar schnell gefunden doch mit der Gründung des Bundesstaates fielen die interkantonalen Zölle weg und das Aufkommen der Eisenbahn verhinderten eine Wiederbelebung des Weinbaus. Mit der Bahn wurden nun grosse Mengen an ausländischen Weinen zu günstigen Konditionen und in besserer Qualität eingeführt.

Heute muss sich der Wein gegen farbigen Billigwodka (von poprot bis giftgrün) und trendige Lokalbrauereien (mit hervorragenden Produkten) behaupten. Diese Getränke sind in ihrer Qualität standardisiert und der Kunde weiss über Jahre was er hat, auch sind sie keinen Ertragsschwankungen unterworfen und Lieferengpässe sind inexistent.

Ganz anders verhält es sich beim Genussmittel Wein. Gerade das 2017 zeigt dies wieder deutlich, denn es wird bei mir zu Lieferengpässen kommen. Und ja, die Qualität ist beim Wein naturgegeben von Jahr zu Jahr schwankend und letztlich auch Ausdruck des jeweiligen Jahrgangs. Ich behaupte nun mal, diese Schwäche ist unsere Stärke, denn in letzter Konsequenz ist dies Charakter.

Das Rebjahr 2017

Die Frostnächte vom 18. – 21. April waren in der gesamten Schweizer Press ein Thema. Einige Ergänzungen möchte ich dennoch anfügen. Von mir aus gesehen war nicht der Frost die eigentliche Problematik, sondern vielmehr die vorangegangenen 34 Schönwettertage in Folge. Noch nie habe ich einen Austrieb im März erlebt, so geschehen beim Cornalin am 26. März. Denn normaler weise beginnt der Austrieb hier Ende April und wir zittern dann zwei bis drei Wochen bis zu den Eisheiligen.

Der Frost selber war insofern aussergewöhnlich, als dass es sich nicht um einen normalen Strahlungsfrost (mit -2 bis -3°C) in einer klaren Frühjahrsnacht handelte. Es war ein Polarlufteinbruch mit Wind und das mit Temperaturen bis minus 9 Grad (Visp -13,4°). Die Auswirkungen beim Strahlungsfrost finden sich üblicher weise in Mulden und ebenen Reblagen, doch diesmal gab es mit dem Wind überhaupt keine Logik und alle Gegenmassnahmen haben nichts gebracht.

Bei den fühen Sorten wie Chardonnay und Cornalin waren die Triebe bereits etwa 30cm gross und die fruchtbaren Nebenaugen hatten ebefalls ausgetrieben. Vier Wochen später haben dann die schlafenden Augen aus dem Altholz ausgeschlagen, doch diese haben leider keine Früchte.

Späte Sorten wie Cabernet Sauvignon, Syrah, Johannisberg und Merlot in höheren Lagen hatten noch nicht ausgetrieben. Hier hatte ich normale Erträge. Dann gab es aber auch noch die Mischform, d.h. zwar zum Teil Frost, aber mit dem späteren Austrieb der fruchtbaren Nebenaugen. Somit hatten wir zwei Generationen von Trauben, die zwei bis drei Wochen auseinander lagen (Humagne rouge Pinot, Heida). In diesen Parzellen mussten wir zweimal ernten, aber das ging nur mit den Vollprofis, die auch das Auge dafür haben.

Die Verluste gegenüber dem Vorjahr waren mit 52% bei den weissen und 54% bei den roten Gewächsen beträchtlich. Dies ist aber im Vergleich zu Berufskollegen in der Ostschweiz oder im benachbarten Ausland “Klagen auf hohem Niveau”. Ich kenne Betriebe, die 90% Verluste hinnehmen mussten.

Oenologie und Weinjahr im 2017

Der Verlauf der Reife verlief frostbedingt sehr unterschiedlich. Dort, wo es sehr wenig Trauben hatte, war das Verhältnis zweischen Früchten und Laubmasse komplett verschoben. Entsprechend rasant haben die wenigen Früchte den Zucker eingelagert. Meiner Meinung nach haben viele Winzer zu früh mit der Ernte begonnen und sich von den hohen Oechslegraden verleiten lassen.

Zucker ist natürlich nur ein Parameter, der die Reife ausdrückt. Eben so entscheidend sind Merkmale der physiologischen Reife, d.h. die Stielansätze der Trauben müssen verholzt sein und die Traubenkerne müssen eine braune Farbe aufweisen. Genau diese Merkmale traten erst gegen Ende September klar hervor. Dies lässt den Rückschluss zu, betreffend der Reife von Phenolen und der Tanine. Die Säure und der Säuregrad (pH) haben ebenfalls einen entscheidenden Einfluss auf die Mostqualität. Doch dies hier genauer zu beschreiben sprengt den Rahmen. Etwas salop ausgedrückt, je höher die Säure und je tiefer das pH, um so besser ist die Farbausbeute bei den Rotweinen und um so stabiler verhalten sich die Weine generell.

Ein weiterer Grund, warum mir die späten Jahre lieber sind, ist die Tatsache, dass wir ab Oktober die grösseren Schwankungen zwischen Tag- und Nachttemperaturen haben. Je ausgeprägter diese Schwankungen sind, um so besser ist die Bouquet- und Aromabildung. Insofern verhält sich die Traube wie das Kernobst.

Der letze Punkt, der einen guten Grundwein verspricht, ist der generelle Gesundheitszustand der Trauben. Also weder Fäulnis noch andere Pilzkrankheiten, kein Wespen- oder Vogelfrass und auch keine Kirschessigfliegen. Die Fliegen waren wegen des anhaltend trockenen Wetters eh kein Thema, denn diese mögen es feucht und eher kühl.

Die geringen Mengen erlaubten ein sehr sorgfältiges Arbeiten im Keller, so völlig ohne Stress. Individuelles Arbeiten und Sorgfalt wurden noch grösser geschrieben als sonst und manchmal hatte ich das Gefühl ein Apotheker zu sein. Bedingt durch den hohen Zuckergehalt sind die Alkoholgehalte gegenüber dem Vorjahr etwas höher ausgefallen. Dies ist für mich jedoch kein negativer Aspekt, da der Alkohol als Aromaträger betrachtet werden muss.

Bei den Roweinen verfüge ich über einen Vorrat von zwei Jahren. Doch die knappen Weissweine werden wohl noch rarer, namentlich der Johannisberg wird wiederum schnell ausverkauft sein. Mein Glück besteht letzlich darin, dass ich bei den Sorten, die am schlimmsten betroffen waren, über die grössten Vorräte verfüge. Beim Cornalin haben wir im Januar 18 eine erste Abfüllung gemacht und die homöopatische Menge Chardonnay 2017 kommt nicht vor dem Herbst in die Flasche.

Verschiedenes

Die Straffung der Preisliste ist in vollem Gang, bereits gestrichen sind Fendant, Cuvée rouge no.4. Die Änderung des Reglements für die Grand Cru Produktion wird zwangsläufig zu einer Verwässerung der Qualität führen. Bereits habe ich meine Parzellen abgemeldet, hier wird der Jahrgang 2015 der letzte sein, der bei mir erhältlich sein wird. Beim Cornalin habe ich nur 500 Liter Réserve gemacht und einen Cornalin 2017 wird es nicht geben.

Die Anpassung der Preise bei einigen Produkten war unvermeidlich. Bei den Weissen betrifft dies den Chardonnay und den Johannisberg und bei den Roten den Pinot sélection und das Cuvée no.2 und no.3. Die Preiserhöhungen sind marginal, die Ausnahme bildet der Pinot sélection. Seine Qualität wurde durch das Wegfallen des Grand Cru auf dessen Niveau angehoben und wird ihn über kurz oder lang ersetzen. Allerdings ist er immer noch einen Fünfliber billiger als der GC.

Qulität und Rückgaberecht

Sollten Sie fehlerhaften Wein im Keller haben, bitte ich Sie um Entschuldigung. Ich ersetze Ihnen selbstverständlich diese Flaschen, was übrigens auch immer für Weine mit Korkengeschmack gilt. Machen Sie also nicht die Faust im Sack, ich stehe für meine Produkte ein. Nach wie vor biete ich einen 6er oder 12er Degustationskarton zu einem Sonderpreis an, so könnne Sie sich von der Qualität der aktuellen Jahrgänge auch zu Hause und beim Essen überzeugen.

In diesem Sinne, à votre santé

Jürg Biber

Salgesch, März 2018

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Regionaler Sprachcharakter

Liebe Kundinnen und Kunden

Die Sprache als Ausdruck des regionalen Charakters ist gleicher Massen auf der ganzen Welt verbreitet. Land und Leute, Natur und Kultur färben deren Eigenheiten. Mag sein, dass diese Eigenheiten im Wallis etwas ausgeprägter sind als in anderen Teilen der Schweiz, schliesslich ist das Wallis auch ein zweisprachiger Kanton.

Nun liesse sich das Wort Sprache durch das Wort Wein ersetzen und dennoch würde der obige Abschnitt seine Gültigkeit behalten. Allerdings hapert es da auf den ersten Blick bei der Zweisprachigkeit. Bei einer genaueren Betrachtung bezogen auf den Weinbau sind die Unterschiede aber ebenso deutlich wie Deutsch und Französisch.

Die Begründung dafür liegt in den komplett anderen Rebbergböden. Während wir hier im Mittelwallis kalkreiches alkalisches Terrain haben, sind in weiten Teilen des Unterwallis saure Granit- und Gneisböden zu finden. Die Weine aus kalkhaltigem Untergrund zeichnen durch warme und weiche Tanine und Gerbstoffe aus. Die filigranen und mineralischen Weine entstehen jedoch auf saurem Boden.

 

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Rebsortenwanderung 2017

REBSORTENWANDERUNG   09.09.2017

Zu Fuss durch die Reben von Sierre nach Salgesch

Jährlich wandern im September über 3000 Freunde des Weindorfes Salgesch von Siders nach Salgesch. Auf der Wanderstrecke, die von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet ist, wird von über 50 Weinproduzenten aus Salgesch und Umgebung ein reichhaltiges Angebot den Wanderern offeriert. Nach Herzenslust mitten in den Reben Weine degustieren und Walliser Spezialitäten geniessen. Die Marschstrecke durchquert Sierre-Salgesch auf dem Walliser Rebweg. Der Weg zählt 8 Km und ist für jedermann zugänglich

Unser Stand finden Sie im Plan No. 38 im Raffilij.

Wie auch letztes Jahr werden wir Tische – Bänke – Decken organisieren, damit Ihr ein gemütliches Beisammensein geniessen könnt.

Live Musik mit Keller Walter- Grächen, Wein und etwas zu Essen gibts bei uns schon ab 11.00 Uhr. Wir freuen uns auf Euch.